2025-06-14 Marseilles

Marseilles die Stadt der Bouillabaisse.

Dieses Mal spielt sich in Marseilles alles rund um den alten Hafen bei uns ab. Von fast allen Seiten wird dieser heute besichtigt.

Der alte Hafen von Marseille heißt auf Französisch Vieux Port. Er ist das historische und kulturelle Zentrum der Stadt und heute ein beliebter Yachthafen und Treffpunkt für Touristen. 

Der Vieux Port ist der älteste Hafen Frankreichs und hat eine lange Geschichte, die bis ins Jahr 600 v. Chr. zurückreicht, als sich die Griechen dort niederließen. Er war lange Zeit das wirtschaftliche Zentrum von Marseille, bevor er zu seiner heutigen Rolle als touristischer Anziehungspunkt wurde. 

Heute ist der Vieux Port von Cafés, Restaurants und Geschäften gesäumt und bietet einen schönen Blick auf das Hafenbecken, in dem viele Segelschiffe und Fischerboote liegen. Er ist ein beliebter Ort für Spaziergänge und ein Muss für jeden Besucher von Marseille. 

Der Hafen wird von zwei Festungen, dem Fort Saint-Nicolas und dem Fort Saint-Jean, bewacht und ist vom Pharo-Palast und der bekannten Basilika Notre-Dame de la Garde überragt. 

Um uns dann aber doch einen etwas besseren Überblick über Frankreichs zweitgrößter Stadt zu bekommen, sind wir hoch zu „Notre Dam de la Garde„.

Wer jemals in Marseille gewesen ist, der hat sie garantiert gesehen: Die Kirche „Notre-Dame de la Garde“ steht weithin sichtbar auf einer Anhöhe und ist das Wahrzeichen der französischen Hafenstadt.

Die Franzosen nennen diese Marien-Wallfahrtskirche zärtlich „la bonne mère“ – die gute Mutter. Rund zwei Millionen Pilger reisen pro Jahr an, um in der Kirche zu beten. Die gut 160 Meter hohe Anhöhe, auf der das prächtige Gebäude steht, ist aber nicht nur Ziel frommer Christen.

Touristen aus aller Welt kommen dorthin, um die tolle Panoramaaussicht über die Stadt zu genießen. Viele wollen auch einen Blick auf das „Chateau D If“werfen, das sich in unmittelbarer Nähe majestätisch aus dem Wasser erhebt. Die Inselfestung war das Vorbild für jenes Gefängnis, aus dem sich der „Graf von Monte Christo“ in dem gleichnamigen Roman von Alexandre Dumas so spektakulär befreit hat.

Chateau D If
Für alle die die Speisekarte anschauen möchten!

Das Chez FonFon liegt ein bisschen versteckt, man muss von der Straße weg, Treppe runter und dann hat man einen großartigen Blick auf den kleinen Hafen in das schöne Vallon des Auffes. Hier findet man einige Restaurants, darunter das Chez FonFon! Ein wunderschönes Restaurant mit einer außergewöhnlichen Küche, denn hier gibt es einen sehr guten (und bezahlbaren!) Bouillabaise! Die Vorspeisen lecker und frisch. Die verschiedenen rohen Fische für die Bouillabaisse werden vorab gezeigt, eine schöne Geste. Nach einer guten Weile wird der Bouillon mit den Fischen und verschiedenen Zutaten serviert. 

Außerhalb von Marseille wird die Suppe als Eintopf serviert, in Marseille ist die Bouillabaisse ein zweigängiges Gericht, bestehend aus Suppe ohne Einlage und den Fischen, die man z.B. gut mit Kartoffeln aus dem Ofen essen kann. Dazu gibt es eine Rouille sowie das Pain Marette.

Während eine Soupe de Poisson klar ist, also eher wie ein Fischfond aussieht, ist die Bouillabaisse eine dicke trübe Suppe in der auch Fischstücke schwimmen bzw.die man dazu isst. Die wichtigsten Beilagen bei den Fischsuppen: Sauce Rouille und Gruyére.

Also ich esse ja so gut wie keine Bouillabaisse zu Hause, Fischsuppe ist wie ich gelernt habe ja auch noch etwas anderes, aber das hier hat wirklich außergewöhnlich lecker geschmeckt.

Und die Location war auch toll.

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