2025-02-21 Lanzarote

Lanzarote, die schwarze Insel mit den weißen Häusern, so ist diese Insel in Sonja‘s und meiner Erinnerung geblieben. Vor 19 Jahren waren wir mal hier und haben eine Runde Golf auf dem Costa Teguise Golf gespielt.

Aber es gibt hier ja soviel mehr zu sehen. Zuerst mussten wir allerdings zum 20 Minuten entfernten Airport um dort unser Auto zu bekommen. Sixt ist hier der Anbieter unseres Vertrauens.

Wir bekommen einen fast neuen (nur 6500km) alten Q5, der das Reisen über die Insel für alle beteiligten zu einem entspannten Erlebnis macht. Zuerst besuchen wir „La Geria“ ein Weinanbaugebiet im Süden der Insel. Was für eine Landschaft! EINZIGARTIG!!!!!

Wir alle können uns nicht sattsehen an diesen Weinfeldern die wie gemalt eins dem anderen gleichen. Natürlich darf eine Wein-Verkostung für die Mitreisenden nicht fehlen, der Fahrer bleibt gerne bei Wasser.

Nach ungefähr einer Stunde machten wir uns wieder auf den Weg. Jetzt geht es zu einem weiteren Naturschauspiel das es weltweit nur hier auf Lanzarote gibt, die Feuerberge im Timanfaya Nationalpark.

Der Nationalpark Timanfaya auf der Kanareninsel Lanzarote wurde 1974 zum achten Nationalpark in Spanien erklärt. Er wird auch als Montañas del Fuego bezeichnet.

Der Nationalpark im Südwesten der Insel erstreckt sich über 51 km², von der Ortsgrenze Yaizas bis zum Montaña Timanfaya; die Westgrenze bildet die Küstenlinie. Wer auf Lanzarote weilt, für den ist es ein Muss zu den Montañas del Fuego zu fahren – per gebuchter Ausflugsreise mit oder mit dem privaten Mietwagen. Letzteres haben wir gemacht.

Als wir allerdings dort angekommen sind, tat sich eine Autoschlange mit gefühlt 80 Fahrzeugen vor uns auf. Da wir im Zeitplan sowieso zurück waren, hat sich der Fahrer kurzerhand hinter einen Bus gemogelt und damit die ganze Schlange überholt. Einige Fahrgäste schüttelten nur den Kopf über diese Manöver. Gebracht hat es uns bestimmt eine ganze Stunde. 😂😎

Im Nationalpark erwartet die Besucher eine spektakuläre und in Europa einzigartige Lavalandschaft, aufregende Busfahrten durch die Felder und Täler bis an den Rand der offenen Vulkankegel und am Ende der Tour sehenswerte Vorführungen. Hier können Sie die heiße Lava noch anfassen und sich von der aufsteigenden Hitze aus der Erde selbst überzeugen.

Am 1. September 1730, zwischen 9 und 10 Uhr abends, öffnete sich plötzlich die Erde bei Timanfaya. Ein gewaltiger Berg bildete sich bereits in der ersten Nacht, und Flammen schossen aus seinem Gipfel, die 19 Tage lang weiter brannten. Wenige Tage später brach ein neuer Schlund auf. Unter gewaltigem Getöse mit betäubendem Lärm tat sich die Erde an mehreren Stellen auf und spuckte stinkende Asche und Feuersglut in den Himmel. Die Sonne verdunkelte sich für lange Zeit und es regnete giftige Asche und glühende Lavabrocken. Die Kühe seien auf den Feldern tot umgefallen und die Bergziegen hätten vor Wahnsinn so lange mit den Köpfen gegen den Fels geschlagen, bis auch sie tot waren. Die Menschen, die es damals schaffen konnten, flohen mit Booten auf andere Inseln. Der große Ausbruch war zwischen 1730 bis 1736 und dauerte 6 Jahre lang. Erst dann beruhigte sich die Insel wieder.

Nichts ist mehr übrig von der einst fruchtbarsten Region der Insel, wo Dörfer standen, die Bauern Kühe weideten und dank des milden Klimas reiche Ernte einfuhren. Heute sieht man hier die größten zusammenhängenden Lavafelder mit ca. 200 Quadratkilometer Fläche. Und diese rauhen Lavestein-Felder sehen aus, als wäre der Ausbruch gerade erst gewesen.

Es macht einen sprachlos wenn man hier ist. Diese grossen Lavafelder mit Ihren hunderten verschiedenen Farben, das hat uns gepackt.

Auf schmalen abenteuerlichen Straßen fahren die Busse zirka 10 Kilometer lang durch den atemberaubenden Naturpark – und es wird ganz ruhig, wenn alle durch die Fenster in offenen Krater, auf riesige Aschefelder, in gigantische Lavahöhlen und auf bizzar erkaltete Felsformationen und offene Felsmünder blicken. Der Bus hält ab und an für Ihre Fotos. Die Kamera sollte also unbedingt mit dabei sein, denn so nahe kommen Sie so schnell nicht wieder an Vulkankegel und Aschefelder, die so wirken, als seien sie gestern erst entstanden.

Und schon ist es 14:00 Uhr. Alle Mann an Board ist heute um 18:30 Uhr, also Nix wie los zum nächsten Aussichtspunkt, dieses Mal hoch oben im Norden.

Der Mirador del Río ist ein architektonisch reizvoller Aussichtspunkt im äußersten Norden der Kanareninsel Lanzarote. Es galt zum Zeitpunkt seiner Fertigstellung Mitte der 1970er Jahre als eines der bedeutendsten modernen Bauwerke der Welt.

Was für eine gigantische Aussicht. Ich weiß ich schreibe hier nur in Superlativen, aber das ist hier alles großartig. Alles für sich alleine ist schon toll, aber alles an einem Tag zu verarbeiten, puh 😮‍💨 das ist fordernd.

Achtung – FÄLSCHUNG!!!!

Das „ORIGINAL“

Jürgen Mantique (Selbstbildnis)

Unser nächster sind die Jameos del Aqua.

Los Jameos del Agua ist das erste von César Manrique geschaffene Zentrum für Kunst, Kultur und Tourismus, ein natürlicher Raum, der in einem  Vulkantunnel angelegt wurde. 

Der 1968 eingeweihte Künstler, Maler und Bildhauer verwandelte den Raum in  ein einzigartiges Werk, das den maximalen Ausdruck seiner Ideologie darstellt:  künstlerisches Schaffen im Einklang mit der Umwelt und der Natur. 

Das Auditorium haben wir aus Zeitmangel nicht besucht.

Es wird langsam hektisch denn die Zeit rennt. Von hier aus sind es noch 50 Minuten bis zum Airport und weitere 20 Minuten zum Schiff. Uns bleiben noch ca. 2,5 Stunden also Nix wie weiter zu den

Cuevad de los Verdes

Die Lavahöhle Cueva de los Verdes ist ein Teil eines sieben Kilometer langen Höhlensystems, das sich von dem Vulkan Montaña Corona bis an die Nordküste von Lanzarote erstreckt. Sie endet etwa 1,5 Kilometer unter der Meeresoberfläche. Weite Teile des Höhlensystems sind immer noch nicht erforscht und weniger als 50 % sind für die Öffentlichkeit zugänglich. Zu diesem System gehört auch die Höhle Jameos del Agua, die sich ca. 300 Meter vor der Küste befindet. Leider sind wir auch hier aus Zeitmangel nicht hinein gegangen😪.

Diese Insel hat sooooo viel zu bieten und sieht uns mit großer Wahrscheinlichkeit wieder. Echt Mega so ein Tag auf Lanzarote.

César Manrique war ein spanischer Maler, Bildhauer und Umweltschützer, der vor allem für seine architektonischen Projekte als künstlerischer Leiter bekannt war und einen entscheidenden Einfluss auf die nachhaltige Entwicklung von Lanzarote hatte.

In einem restaurierten Bauernhaus in Haría im Norden Lanzarotes lebt der Künstler bis zu seinem Tod. Im September 1992 stirbt César Manrique im Alter von 72 Jahren bei einem Verkehrsunfall in der Nähe seines ehemaligen Hauses in Tahiche.

Das wird knapp, nur noch 90 Minuten dann legt die AIDAcosma ab. Wir entscheiden uns direkt zum Airport zu fahren, das Auto abzugeben und danach dann schleunigst zum Schiff.

Das letzte Bild von unserem Lanzarote Ausflug. Jetzt aber schnell auf Deck 17, duschen und zum krönenden Abschluss dieser Reise. Ein Abendessen im Rossini.

Das Rossini gehört zu Unseren Lieblingsrestaurants auf den AIDA Schiffen. Mit großer Erwartung sind wir gegen 19:15 Uhr zum Essen eingetroffen. Das Ambiente ist wie immer sehr stilvoll.

Das Menü

Den Nachtisch haben wir ausgelassen, es ging Nix mehr, es war sehr schmackhaft wie immer im Rossini.

Zurück aufs Zimmer und Koffer packen ist angesagt. Fällt gar nicht so leicht mit gefülltem Magen, aber die großen Koffer werden ja zwischen 02:00-03:00 Uhr abgeholt und von der Crew nach unten gebracht

Eine kurzweilige Reise geht zu Ende.

Vielen Dank an Claudia und Jörg die alles mit uns mitgemacht haben.

Wir hatten viel Glück mit dem Wetter und es war alles dabei. Teilweise sogar von einer Stunde auf die andere (Madeira), ich habe noch nie so hohe Wellen 🌊 vorher gesehen.

Bevor ich nun zum Highlight des Tages komme, möchte ich mich wie gewohnt mit etwas Nachdenklichen verabschieden.

Leider ist diese Woche AnNa R. von Rosenstolz verstorben. Die Musik von Ihr und Peter Plate hat mich lange in meinem Leben begleitet. Etwas davon ist auch bei mir hängengeblieben. Nicht nur,

DAS LEBEN IST SCHÖN

Rosenstolz – Peter Plate und AnNa R.

sondern vor allem der Song „Liebe ist alles“

Hier ein kurzer Auszug und der Titel auf Spotify:

Hast du nur ein Wort zu sagen
Nur ein‘ Gedanken dann
Lass es Liebe sein
Kannst du mir ein Bild beschreiben
Mit deinen Farben dann
Lass es Liebe sein

Das ist alles, was wir brauchen
Noch viel mehr als große Worte
Lass das alles hinter dir
Fang nochmal von vorne an
Denn

Liebe ist alles
Liebe ist alles
Liebe ist alles
Alles, was wir brauchen
Lass es Liebe sein
Lass es Liebe sein

https://open.spotify.com/track/6EatiOQBv70o94sr2oTHLB?si=jqA6mqXATtiA1jRbAgbL-Q&context=spotify%3Asearch%3Aliebe%2Bist%2Balles

In diesem Sinne, „SCHENKT EUCH LIEBE“❤️🥰❤️

Highlight des Tages

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