Ausgeschlafen machen wir um 07:30 Uhr im Hafen von Le Havre fest. Die Nacht war ruhig und wir freuen uns auf unseren heutigen Landgang. Dieser findet ab heute Mittag statt so das wir noch Zeit für Fitness und Wellness haben. Das ist gar nicht so schlecht das wir 3 Tage hier nicht runtergekommen sind, so relaxed und ausgeschlafen waren wir schon lange nicht mehr.

Nach einer kurzen Runde Sport (35 Minuten Crosstrainer) und einem kleinen Mittagessen im Bella Donna Restaurant auf Deck 7 sind wir dann über Deck 6 an Land gegangen.
Es ist etwas ungewöhnlich von Deck 6 aus an Land zu gehen, normalerweise geht man immer von Deck 3 oder 4 vom Schiff. Da aber Le Havre die Gezeiten (Tidenhub) hat, muss das Schiff anders festgemacht werden und deshalb ging es eine Treppe von Deck 6 hinab.

Unten angekommen wurden wir mal wieder alle desinfiziert und konnten danach in den Bus einsteigen. Hier sei einmal kurz erwähnt das ich mich nirgends so sicher vor einer Corona Ansteckung gefühlt habe wie hier an Board. Ein wirklich unaufdringliches aber Zielführendes Hygienekonzept.
Auf gehts nach Honfleur!!! Honfleur ist eine der am meisten besuchten Städte in Frankreich. Anders als Le Havre, (diese Stadt ist 1944 komplett dem Erdboden gleich gemacht worden), hat Honfleur nichts abbekommen. Das heißt hier finden wir noch sehr alte Gebäude vor. Eines der Highlights in Honfleur ist natürlich die Kirche Sainte-Catherine. Diese Kirche ist komplett aus Eichenholz gebaut. Die Schindeln vom separaten Glockenturm gegenüber sind aus Kastanienholz. Dies wiederum verursacht das es keine Spinnweben in der Kirche gibt, da Spinnen Eichen- und Kastanienholz hassen.








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Kurz vor Honfleur spannt sich eine etwa 2km lange Brücke über die Seine. Von der Brückenmitte aus lassen sich die Seinemündung sowie auf der anderen Seite den Seineausgang in die Nordsee betrachten. Die Brücke war viele Jahre die längste Hängebrücke Europas.


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Nach ca. 2 Std verlassen wir Honfleur weiter in Richtung Deauville. Dieser Ort wird oft mit St. Moritz, Cortina dam pezzo und Monte Carlo genannt, es ist einfache sehr mondän hier. Wunderschöne alte Villen säumen hier die Straßen und so mancher Scheich kommt im Frühjahr hierhin um einjährigen Pferde zu ersteigern. Diese erzielen im durchschnitt Preise von 90.000€ aber es werden auch Pferde für bis zu 2 Mio verkauft. Im September steht dann der Ort ganz im Zeichen des Films, dann finden hier die Filmfestspiele statt. Man hat an der Promenade die Umkleidekabinen nach Schauspielern benannt, angeblich sollen Sie alle hier in Deauville gewesen sein. Der Sandstrand ist absolut überragend. Goldgelb sieht er aus und bei einem warmen Sommertag lädt er zum verweilen ein.

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Die Pferdestallungen und Rennbahn.



Alles in allem war es ein guter Ausflug auch wenn das Wetter nicht so schön war, aber es ist halt Februar. Die normannische Küste ist rau und das macht es am Ende auch aus. Hier ist vieles geschichtliches im vorherigen Jahrhundert passiert, all das wollen wir uns bei einem weiteren Besuch einmal anschauen. Gegen 19:00 Uhr erreichten wir wieder unser Schiff. Heute Abend geht es ins Brauhaus, Schnitzel, Haxe und 3 an Board gebraute Biere. 😂😂😂

So ein Ausflug macht müde, wir wünschen euch mal wieder eine Gute N8. Morgen ist wieder Seetag, sind gespannt wie der wird.
🍻🤙
.,, und Omar Sharif hat 30 Jahre im Bartiere, erstes Haus am Platz neben dem Casino gewohnt …
Fröhliches Zurückschaukeln !!