Wer hätte das gedacht? Wir steigen nicht über den Fahrradsattel in Geschichten ein, sondern über die Frage aus der Leserschaft, was die Gallier und Römer heute wohl so treiben. Kurz gesagt, die Fahrradtour rollt so mit, aber das wahre Abenteuer sind die Helden aus dem gallischen Dorf und die Römer mit Helm und Gamaschen.
Also es hat sich so zugetragen!
Nach einem ausgiebigen gallischen Fest konnte ich mit einem zurückgebliebenen Barden sprechen, der zu dieser Zeit gefesselt und mit Mundknebel an einem Baum hing. Als wir den Barden befreiten berichtete er folgendes!
Die Gallier machten sich auf den Weg nach Lutetia denn, wie man weiß, bekommt man frischen Fisch eben nur dort. Unterwegs begegneten sie so manchem Römer, den sie selbstverständlich ordentlich verprügelten und in die Flucht schlugen. Schließlich kamen sie wohlbehalten in Lutetia an.
Die Rückreise führte über das Meer, wo eine Piratengaleere gesichtet wurde. Der Pirat vom Ausguck rief laut: „Öme, Öme!“ das ganze Mee volle Öme. Doch da täuschten Sie sich.
Nachdem das Piratenschiff versenkt worden ist, segelten Sie langsam weiter zur Armorikanischen Küste um zurück ins Gallische Dorf zu gelangen.
Zur Zeit befinden Sie sich aber noch auf See.
Ich hoffe damit konnte ich helfen die Fragen zu beantworten.
Kommen wir jetzt zur Tagesetappe

Check Out aus dem Fahrradkeller in Leifers.
Unsere heutige Tour führt uns von Leifers (kurz hinter Bozen) nach Levico Therme (östlich von Treviso) .
Zuerst geht es wie seit einigen Tagen immer an der Etsch entlang. Via Claudia und Etschradweg teilen sich die Strecke.


Das Landschaftsbild ändert sich noch immer nicht, links Felder über Felder mit Äpfeln und rechts der Fluss. In der Mitte davon ein perfekter Radweg.Das geht jetzt schon über 100km so.
Wie lang ist eigentlich der Etschradweg, wir sind ja schließlich an der Quelle losgefahren?
Von der Etschquelle/Reschenpass bis Verona je nach genauer Streckenführung etwa 265–280 km. Die Etsch selbst ist mit rund 409 km deutlich länger, weil sie natürlich noch viele Schleifen macht und südlich von Venedig in die Adria mündet.




Nach 25 km ist eine kurze Pause ist angesagt, wir verlassen die Route und fahren in ein sehr bescheidenes kleines Dorf. Hier gibt es „Gelato“

Man sieht es dem Gebäude nicht an, Aber hier gibt es selbstgemachtes Eis 🍦 und Sahne. Das war beides soooooooooooo lecker.😋

Wenig später kommen wir in die Region Trentino.

Jetzt also doch, die Landschaft ändert sich als wir ins Trentino fahren. Jetzt säumen links von uns nicht mehr die bekannten Apfelplantagen den Weg, diese werden jetzt durch Weinreben ersetzt. Das dürfte den Fiete sehr freuen.



Nach weiteren 24 km ist Mittagspause angesagt. In Trient, oder genauer gesagt in einem kleinen Vorort von Trient finden wir eine Pizzeria wo die Welt noch in Ordnung ist.
4x Spaghetti Ragout, plus 10 Wasser plus 4 Espresso und ein kleiner Salat, Gesamt für 44€ 😳😳😳😳
Ab hier teilt sich dann die via Claudia Augusta den Radweg mit dem Valsugana Radweg TN02

Ab in die Berge heißt es jetzt. Ca. 650 Höhenmeter und 23 km bei 37 Grad im Schatten warten auf uns. Zum Glück sind die Trinkflaschen gefüllt. Doch schon nach 15km sind die Flaschen schon wieder leer.
Für all diese ganzen Anstrengungen werden wir mit grandiose Aussichten belohnt.





Das wir noch auf der richtigen Route sind zeigen uns immer wieder alte Schilder in den tiefsten Wäldern.

Abkühlung, wir benötigen eine Abkühlung. Da kommt dieser kleine Bach uns gerade recht. Es sind zwar nur noch 8 km bis zum Hotel, aber wir sind alle heiß gefahren und brauchen dringend Kühlung.
Die letzten Meter, wie immer gehen bergauf. Zum Glück habe ich meinen Zusatz Akku, es hätte mal wieder nicht gereicht, 4km fehlen. Das war die aller aller aller beste Entscheidung mir so einen Power More Akku zuzulegen.
Angekommen im Hotel beziehen wir unser wirklich fantastisches Zimmer. Danach sofort runter zum Pool und den Körper runterkühlen.

Abendessen machen wir im Hotel, es gibt ein 4-Gänge Menü mit Adlerfisch an Teriyaki Sauce . Sehr fein.

Local Bier

Schönste Brücke

Tourdaten

Tourvideo
Wir wünschen euch noch einen schönen Abend. Den Blog für den heutigen Tag gibt es heute Abend. Da halten wir uns aber kurz.
Liebe Grüße Jürgen und Sonja
Ich musste den Weg der erneuten Anmeldung gehen, um dass hier zu kommentieren🤣
Beeindruckende Reise, sehr sehr schöne Bilder und ein unterhaltsamer Blog.
Aber – sachma- bei 75 km und 700 hm- brauch man da einen Range-extender?
Leider ja, zu meinen 70KG kommen noch weiter 39 KG Gepäck, das will bewegt werden.
Ach ja, und das Fahrrad hat auch 29 KG
Tolle Landschaft!!!
Die Temperaturen wären für mich allerdings viiiiiel zu hoch.
Schön, dass ihr damit klar kommt.
LG Niels
Danke für deinen Kommentar Niels. Zum Glück können wir das Wetter ja nicht beeinflussen. Aber in Tirol kühlt es ja am Abend immer ab. Es ist eine herrliche Tour die uns sehr viel Freude macht.
LG auch an Ulrike
Tip Top Tag, 👍…..aber der Start…. Check Out aus dem Fahrradkeller in Leifers. PS Entweder wart ihr die Einziegen, oder die Letzten. 😜😎
Wir waren die ersten 😂😂😂
Irre, Eure Strecke … hätt nicht gedacht, dass Ihr auch in Triest durchkommt … Wein: dann kommt ja jetzt das Veneto mit den vor Ort leckeren Luganas …