Jede Menge Tunnel…..und Berge 🤣
07:00 Uhr klingelt der Wecker, wir wollen zeitig los und sitzen tatsächlich schon um 08:50 Uhr auf dem Fahrrad. Das frühe aufstehen lohnt sich, die Stadt ist noch komplett leer, wir können es kaum glauben und heute wird es ein herrlicher Tag mit 29* Grad und einer leichten Brise. Auf geht es zu unserer ersten Zwischenstation nach Torbole zum Frühstück.




Jetzt wollen wir frühstücken und haben einen tollen Platz gefunden


Gut gestärkt gehts weiter. Eine kurze Strecke geht durch Riva Innenstadt hindurch bevor wir danach laut Navigation in den Berg abbiegen müssen. Müssen, weil Baustellen uns den Weg versperren. Außerdem zeigt die Navi an das wir danach wieder in Limone ankommen, einem weiteren Zwischenstopp auf dem Weg nach Salo.



Wie gesagt, es geht den Berg hinauf, über eine Schotterstraße und durch Tunnel. Die Aussicht ist fabelhaft und das Wetter grandios.



Ein Mountainbike nach dem anderen überholt uns und alle schauen etwas überrascht 😮 das wir so bepackt hier entlang fahren.

Was für Panoramen auf den See!

Also ich glaube das waren die schönsten Aussichten die ich je hatte auf den „Lago di Garda“.
Endlich an der ersten Getränkestation angekommen, auf 300 Metern,unterhielten wir uns mit einigen Bikern. Ein sehr netter Mann der mit seiner Tochter unterwegs war teilte uns dann mit, dass es keinen Weg nach Limone von hier oben gibt. Also mussten wir alles zurückfahren und dann durch die Tunnel wo die Autos langdüsen.


Unten angekommen sind wir dann durch unzählige Tunnel um nach Limone und dann nach Salo zu kommen. Das war teilweise nicht angenehm aber es ist ohne weiteres zu schaffen wenn die Autofahrer etwas Rücksicht nehmen. Wichtig ist das man gut beleuchtet ist und auf sich Aufmerksam macht.

Die EU hat für 7 Mio einen Fahrradweg bezahlt kurz vor Limone, den so genannten Sky Drive. Leider ist dieser nur kurz.



Ob der 7 Mio wert ist kann ich nicht sagen aber schön ist er.
Endlich in Limone angekommen. Hier ist der Name Programm

Der Inbegriff vom „Bella Italia“
Am Fuß eines steilen Berghanges liegt terrassenförmig an den See gebaut das charmante Örtchen Limone. Übereinander geschachtelt kleben hier die Häuser am Felsen, die verwinkelten Gässchen der malerischen Altstadt sind blumengeschmückt.
Oberhalb davon endlose Olivenhaine und urige Zitronengärten. Mit denen hatte der Name des 1000 Einwohner-Dorfes ursprünglich allerdings nichts zu tun. Limone kommt vom lateinischen Wort „Limes“ – zu deutsch Grenze – weil hier lange die Grenze zwischen Österreich und Italien verlief.
Trotzdem hat Limone die Zitrone zu seinem Wahrzeichen gemacht und vermarktet sie hervorragend. Es gibt sie als Wandkachel, auf T-Shirts, Handtüchern und Postkarten, in Gips oder echt.
Der Ort ist ein äußerst beliebtes Touristenziel und stößt im Sommer regelmäßig an seine Kapazitätsgrenzen. Doch abseits vom Trubel in den engen Seitengässchen oder in den höher gelegenen Olivenhainen geht es noch immer sehr ruhig und romantisch zu.
Südlich von Limone wird das Ufer etwas weiter. Dort gibt es einen schönen langen Strand und einige Campingplätze.



Nur eins gab es nicht, ein Mittagessen, keiner wollte uns haben, mal weil wir die Räder zu nah am Restaurant hatten, mal weil es schon zu spät war und mal weil die Ober einfach mega unfreundlich waren. Heute also KEIN Mittagessen, geht auch, kein Problem.

Vorbeigekommen sind wir auch am Golf Bogliaco da bekommt man wieder Lust auf den kleinen weißen Ball zu schlagen😜




So langsam geht der Akku zuneige noch 28% und noch 15 Km zu fahren, im Moment geht es wieder nur bergauf. Am Ende waren es wieder 700 Höhenmeter.



Geschützt in einer schmalen Bucht am südwestlichen Gardasee liegt das elegante, lebendige Städtchen Salò. Hinter der sehr langen, prachtvollen Uferpromenade erstreckt sich die Altstadt mit einer schmalen Fußgängerzone und vielen kleinen Boutiquen bekannter italienischer Designer. In zahlreichen gemütlichen Restaurants werden unter anderem ganz hervorragende Fischspezialitäten serviert.
Das 10.000 Einwohner-Städtchen war schon immer sehr wohlhabend und wurde erst von den Visconti aus Mailand und später auch von den Venezianern zum Verwaltungssitz des Westufers bestimmt.
Trotz seiner Reize wird Salò heute nicht vom Tourismus dominiert und hat sich eine sehr authentische Atmosphäre bewahrt. Und so trifft man auch am wunderschönen langen Kiesstrand an der Südseite der Bucht überwiegend auf italienische Familien.
Südlich davon beginnt die sanfte Hügellandschaft des Valtenesis mit mehreren familienfreundlichen Campingplätzen direkt am Seeufer.





Tagesdetails


So, jetzt sind es noch 2 Nächte dann sitzen wir im Zug Richtung Heimat. Aber diese 2 Nächte und 3 Tage genießen wir noch. Bis bald eine Gute N8 und bis morgen. Jürgen und Sonja
Giro d´ Italia 🚲🏆🥇🚵♂️💪👍
Ja, genau und ich habe das gepunktete Bergtrikot 😂😂😂
Das sieht ja sehr nach la dolce vita aus
Fröhliches strampeln 🙋♀️
Auch wenn die Strecke zwischen Malcesine und Limone sicherlich anstrengend war und die Fahrt durch die Tunnel auch nicht ganz ungefährlich ist, haben Euch doch die herrliche Aussicht und das gute Abendessen ein Quantum Trost gespendet. Weiter so!