2025-04-22 Chiang Mai

Sehr gut geschlafen haben wir heute, bis genau um 07:15 Uhr. Um 07:45 Uhr saßen wir alle am Frühstückstisch und starteten den Tag.

Ein größerer Ausflug sollte es heute werden. Von Chiang Mai aus sind es ungefähr 90 Minuten Fahrtzeit und 88 KM bis zum Doi Inthanon Nationalpark. Ich wusste gar nicht was mich da so alles erwartet außer das wir wenn wir oben angekommen sind auf dem Dach Thailands sind.

Die Straßen sind sehr gut ausgebaut um dorthin zu kommen.

An dieser Stelle frage ich mich, hatte ich schon einmal erwähnt das ich große Autos liebe? (Insider)

Toyota Fortuner

Am Parkeingang müssen wir Tickets kaufen, 300 Bath pro Person und zusätzliche 30 Bath für das Auto.🚙

„Doi Inthanon“ Nationalpark

Das Himalayagebirge erreicht mit dem Doi Inthanon sein südlichstes Ende. Mit einem Fahrzeug kann man bequem bis zur Spitze hochfahren.

Der Doi Inthanon ist, mit 2565 m Höhe, der höchste Berg des Landes und wird deshalb auch als Dach Thailands bezeichnet. Beeindruckende Wasserfälle, malerische Wanderwege und entlegene Bergdörfer zeichnen den 482 km² großen Nationalpark aus.

Zuerst geht es mal ganz nach oben, vom Parkeingang bis dorthin sind es sage und schreibe 39 Km, das ist echt ein großer Nationalpark. Oben angekommen steigen wir aus, gehen zum höchsten Punkt und einen wunderbaren Trail durch die Natur.

Die dürfen in Thailand nicht fehlen

Doch was sehe ich, da sind sie wieder, direkt aus der Hölle, TREPPEN 👹

Ich glaube ich habe ein Treppen Trauma. ☠️

Ein wunderbarer Weg schlängelt sich hier Oben durch den Wald. Cloud Forest, ein kleines Stückchen Wald inmitten des bewaldeten Hangs, im dem angeblich die häufigsten Niederschläge weltweit niedergehen und eine extreme Luftfeuchtigkeit herrscht. Die Vegetation hat uns wirklich beeindruckt.

Alles ist hier mit Moos bewachsen

Man hört so unglaublich viele verschiedene Vögel zwitschern, das ist toll.

Über 460 der 1200 in Thailand ansässigen Vogelarten leben hier oben im Nationalpark. Nach 700 Metern sind wir wieder am Anfang des Rundwegs. Jetzt machen wir Fotos vom Dach von Thailand.

Von nun an ging es bergab,

Im wahrsten Sinne des Wortes. Schon nach einigen hundert Metern gab es das nächste Ziel, die Pagoden.

Königliche Pagoden am Doi Inthanon

Die beiden königlichen Pagoden stehen nicht weit vom Gipfel entfernt. Sie wurden zu Ehren von König Bhumibol und seiner Königin Sirikit in den Jahren 1987 bzw. 1992 gebaut. In diesen Jahren feierten die beiden jeweils ihren 60. Geburtstag.

Ich glaube es wirklich nicht, schon wieder Treppen.

Pagode Nophamethanidon

Das es aber auch ganz anders geht zeigt dieses Video. Dieses Mal haben die sich selber ausgetrickst. 😜 Yuhuu 🤗

Pagode Nabhapolbhumisiri

Man hat von hier aus einen wunderbaren Blick ins Tal

Das nächste Highlight in diesem Park ist ein Wasserfall. Wir hatten ja keine Ahnung auf was wir uns da eingelassen hatten. Es gab bestimmt 4-5 zur Auswahl, warum wir uns für diesen entschieden hatten weiß kein Mensch.

Das ist der Eingang, Pfad der zum „Mae Pan Waterfall“

Hier wusste man noch nicht was einen erwartet, man hörte es nur rauschen und dachte, da um die Ecke müsste der Wasserfall sein. Pustekuchen, fast 45 Minuten dauerte es und das mit etlichen Hindernissen.

hier sind wir rechts hoch

Christopher sprang wie eine Ziege über Stock und Stein, während wir mit Wurzeln, Lianen, Felsen und 39 Grad 98% Luftfeuchtigkeit und kein Lüftchen zu kämpfen hatten.

Am Ende hatte es sich aber wirklich gelohnt, einfach toll.

Natürlich gab es auch hier wieder Treppen, mitten im Nirwana, 😩
Mitten im Urwald, einfach ganz toll, wenn es auch beschwerlich ist dort hinzukommen.

30 Minuten verweilten wir hier und haben alle erdenklichen Perspektiven gesucht und gefunden um den Wasserfall abzulichten.

Mae Pan Wasserfall

Der Mae Pan Wasserfall ist laut Nationalparkangaben der höchste Wasserfall in der Provinz Chiang Mai. Der Wasserfall zählt aufgrund seiner Abgeschiedenheit noch als Geheimtipp. Und abgeschieden ist der auf jeden Fall. 🥳🥳🥳 (das hätte man auch vorher recherchieren können, da muss dringend mit JH-Tours gesprochen werden)

Auf dem Rückweg hätten wir 1000 Bath für eine Flasche Wasser bezahlt, aber keiner der sonst so geschäftstüchtigen Thais war hier zu sehen und hat was angeboten. Zum Glück hatten wir im Auto noch einiges zu trinken. Fertig aber glücklich das wir es geschafft hatten, sind wir weiter zur nächsten Attraktion .

Reisterrassen im Karendorf

Im Dorf Mae Klang Luang wohnt das Bergvolk der Pga-gan Yaw (auch Karen Sakor genannt). Seit 1870 leben Karen in diesem Dorf. Ursprünglich wahrscheinlich aus Tibet und der Wüste Gobi kamen sie über Burma, wo sie über Jahrhunderte gelebt hatten, bevor sie in die heutige Region Nordthailands zogen.

Sie haben ihre eigene Kultur und Sprache und pflegen ihre Traditionen. In der Dorfschule wird jedoch auf Thailändisch unterrichtet. Missionare waren hier sehr aktiv und haben viele Karen zum Christentum bekehrt. Es sind kleine Kirchen im Dorf zu sehen. Animismus ist aber weiterhin verbreitet. Die Karen tragen selbst gewebte Tuniken in verschiedenen Farben, mit V-Ausschnitt und einem Turban. Es gibt eine Weberei im Dorf, wo man einer Weberin über die Schultern schauen kann.

Wo früher Opium angebaut wurde, sieht man heute Reis, Kaffee, Blumen und verschiedene Obst- und Gemüsesorten. Den Kaffee des Dorfes sollte man natürlich auch testen.

Von diesem, zugegebenermaßen nicht ganz Vertrauenserweckenden Hochstand haben wir die Fotos gemacht.

Die Ochsen für die Bearbeitung der Reisfelder sind schon da.

Ein herrlicher Tag hier im Nationalpark neigt sich dem Ende entgegen. Wir haben sehr viel gesehen und sind einiges auch gewandert. 12437 Schritte sind bei mir auf der Uhr. Jetzt geht es die 88 KM wieder zurück nach Chiang Mai. Auf diesem Weg machten wir auch noch ein- zweimal halt um diese wunderbare Landschaft zu genießen.

Das Foto des Tages:

Fussmassage um 23:00 Uhr nach einem anstrengenden Tag.

Sorry für die Verspätung des Blogs

LG 🥰😘😍

8 Replies to “2025-04-22 Chiang Mai”

  1. Moin Ihr Lieben,

    ich bin echt beeindruckt von den Bildern und Impressionen. Einfach nur toll. Man könnte ja meinen, man wäre selber Vorort.
    Habt noch einen wunderschönen Urlaub und ich freu mich auf die kommenden Blogs.
    LG Markus

  2. Wer 12.000+ Schritte macht, der kann auch mal die Rolltreppe zur Erholung nehmen. Tolle Eindrücke aus Thailands Norden – sensationelle Natur und der Blick über die Reistetrassen!

    Weiterhin eine gute Zeit für euch wünschen Micha, Nadine und unser Neuzugang Lea 👧🏼

  3. … neee, Du/Ihr habt kein TT (Treppentraumma), sondern das ist der‘runing gag‘ Eurer Reise 😉

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