Ich wundere mich über mich selber, 04:45 Uhr ⏰ klingelt der Wecker um Mönche anzuschauen, man macht in seinem Leben schon komische Sachen 😊
Es ist noch stockfinster als ich die Straßen von Luang Prabang morgens um 05:30 Uhr betrete. Reges Treiben direkt an der Hauptstraße wo die Mönche entlang gehen werden herrscht aber auch jetzt schon. Immer wieder bekomme ich Reisboxen angeboten, die wollen das ich die Mönche füttere, bzw. die Futterbox von denen Fülle. Das ist aber nix für mich, ich werde mir das „nur“ anschauen.


Ich glaube der Laotische Mönch mag auch gerne Süßigkeiten 🍬😊

Einige geführte Touristengruppen (ich denke chinesische) finden sich ein und nehmen vor der Mauer Platz um die Almosen zu verteilen. Die sind sehr hektisch und es wird immer lauter hier.

06:05 Uhr, die Mönche kommen und voller Erwartungen stehen die Menschen am Straßenrand mit Kameras um jeden Augenblick festzuhalten. Nicht falsch verstehen, ich mache das ja auch, aber ich denke mit Abstand und Respekt. Hier halten einige den Mönchen die Kamera direkt vor das Gesicht.

Die Mönche geben keinen Laut von sich. Sie gehen geduldig Ihren Gang entlang des Tempels wo sich am Ende ca. 150 Personen eingefunden haben um die Almosen zu verteilen. Das ganze dauert ca. 45 Minuten, dann verlassen auch die Chinesen, nachdem Sie Ihre Reisegruppe gefunden haben, wieder das Areal. Ich habe übrigens nicht das Gefühl, das dieses Ritual extra für Touristen gemacht wird. Das macht auf mich einen realen Eindruck was ich hier sehe.


Hier gibt es noch einen ganz spannenden Artikel aus „der Welt“ zum Thema Mönche und Luang Prabang.
https://www.welt.de/reise/Fern/article188355775/Laos-In-Luang-Prabang-gibt-Buddha-den-Takt-vor.html
Nachdem ich in einem sehr geschäftstüchtigen „Zürich Café“ (ist das einzige Café das schon um 05:30 Uhr öffnet) meinen ersten Kaffee zu mir genommen habe, mache ich mich auf den Weg zum Hotel um mit Sonja zu frühstücken. Wir haben heute morgen eine Stadtrundfahrt mit dem Tuk Tuk gebucht. Da geht es um 10:00 Uhr los. Bin gespannt was wir da noch so sehen.

Der Fahrtwind tut richtig gut, auch wenn dieser gefühlte 30 Grad warm ist. Der erste halt ist das „Luang Prabang National Museum“

Ja was sehe ich denn hier 😳😳😳😳😳 Laotische Models, jede Menge davon 😂. Ein Augenschmaus!


Was jetzt kommt ist gar nicht witzig und ich weiß das es falsch war das zu kaufen. Aber ich/wir konnten nicht anders. Die haben uns so leid getan. Leider gibt es hunderte davon und die werden an jeder Straßenecke angeboten. Die Leute haben nix, keine Bildung, keine Arbeit und Sie müssen etwas finden um Geld zu verdienen.


Es bringt Glück, die Vögel fliegen zu lassen. Schlimme Tierquälerei, ich kann das kaum mit ansehen. Auch wenn es genau falsch ist, kaufen wir einen kleinen Käfig und lassen die kleinen Vögelchen fliegen. Zumindest den beiden hat es vielleicht Glück gebracht.
Weiter geht es im Tuk Tuk zum ersten Präsidenten von Laos.


Da war aber mal gar nix los, kein einziger anderer Tourist. Scheint nicht so ein Publikums Magnet zu sein.
Auch wir machen uns nach nur 6 Minuten wieder auf den Weg. UXO LAO heißt das nächste Ziel. Hier erfährt man etwas über den Wahnsinn der über Laos herunter gelassen wurde. Federführend bei der Aufbearbeitung und Unterstützung sind die Australier.




Jetzt sollte das nächste Ziel aber mal wieder ein Tempel sein:
WAT VISCUNNARATH
https://www.luangprabang-laos.com/Wat-Wisunalat-Visoun




Durch Luang Prabang mit dem Tuk Tuk hat was, wir kommen an vielen kleinen Ständen der Einheimischen vorbei. An jeder Kreuzung sieht man für uns ungewöhnlich 4 Personen auf einer Vespa ohne Helm versteht sich ja von selbst.





Auf zum nächsten Tempel 🛕 Dieser ist vielleicht der wichtigste hier in Luang Prabang, wo es alleine über 30 Tempelanlagen gibt.
VAT SIENG THONG
https://en.m.wikipedia.org/wiki/Wat_Xieng_Thong

Hier ist alles golden, soweit das Auge reicht. Tolle Malereien in den Tempeln runden das Bild ab. Hier wird auch wieder sehr darauf geachtet das Schultern und Knie bedeckt sind.








Das ganze Areal ist bemerkenswert. Dieser Tempel hat uns noch einmal sehr beeindruckt. Die Handwerkskunst und das filigrane egal ob im oder am Gebäude ist echt faszinierend.


Ein ganz besonderer Platz fehlt ja noch bei unserem Besuch hier in Luang Prabang. Wenn man die Zahl 328 Stufen hört, halten uns diese bisher davon ab diesen Aussichtspunkt zu besuchen. Es hätte ja auch an den vorherigen Tagen nichts gebracht, da die Sicht ja ein wenig eingeschränkt war. Sonja hat sich dagegen entschieden, Die erinnerte sich an den Viewpoint auf Koh Phi Phi, das wird Sie mir nicht so schnell vergessen 😎. Aber ich will da hoch, also Wasserflasche eingepackt und los geht es.
MOUNT PHOU SI
Der Berg Phou Si, auch Mount Phu Si geschrieben, ist ein 100 m hoher Hügel im Zentrum der Altstadt von Luang Prabang in Laos. Es liegt im Herzen der Altstadthalbinsel und wird auf der einen Seite vom Mekong und auf der anderen Seite vom Nam Khan begrenzt.



Die letzten Stufen, dann ist es geschafft.






Jetzt nur noch einmal 328 Stufen hinunter und dann unter die Dusche, ich bin pitschnass geschwitzt. Aber schön war es schon.

MASSAGE ist jetzt angesagt, das haben meine Bei e heute auch verdient. Danach soll es dann noch ein letztes Mal ein Laotisches Abendessen sein. Gegessen haben wir im Bamboo House. Die haben auch eine Kochschule mit dabei.


Da muss ein Anfänger am Werk gewesen sein, das war leider nix und wurde als absolute Spezialität des Landes Laos angepriesen. Sonja hatte es besser angetroffen mit Ihrem Gemüse und STICKY Rice.

Zum guten Schluss sollen unsere Liebhaber des gespöttelt Gerstensaftes nicht zu kurz kommen, Somersby „Apple“ heißt das Bier heute. Es soll angeblich aus Laos stammen.


So geht ein langer Tag nun seinem Ende zu. Schön war es in Laos 🇱🇦 leider nur bedingt. Es ist wirklich ein sehr armes Land. Das Wetter war leider nicht so gnädig mit uns, der Smog hatte auch schon in Vientiane einiges dazu beigetragen das wir uns hier nicht so pudelwohl wie in Thailand 🇹🇭 gefühlt haben. Es war natürlich eine einzigartige Erfahrung den Mekong im Dunst und ohne Sicht zu bereisen, aber das wir im Karstgebirge die Hand vor Augen kaum sehen konnten hat unsere Freude stark getrübt. Jetzt freuen wir uns auf Angkor Wat in Kambodscha und hoffen das es da auch bessere Sicht gibt.
Allen einen schönen Ostermontag und liebe Grüße zum letzten Mal aus Laos 🇱🇦. Gute N8
💤💤💤
Hallo ihr beiden, es ist als wenn ich unsere Bilder sehe. An der morgendlichen Speisung der
Mönche hat sich ja in 11 Jahren nichts geändert und auch wir sind die Stufen hochgelaufen.
Ich fand es auch immer beeindruckend das selbst die Armen Geld in die Donation Boxes
in den Tempeln werfen. Manches sollten wir übernehmen. Geniesst die letzten Tage und
habt noch tolle Eindrücke
Wir fanden es auch beeindruckend. Freuen uns jetzt auf Angkor Wat. Seid Ihr dort auch gewesen?