Petra ist eine berühmte archäologische Stätte in der südwestlichen jordanischen Wüste. Die Hauptstadt des einstigen nabatäischen Königreichs geht in etwa auf das Jahr 300 v. Chr. zurück. Der Zugang durch eine enge Schlucht namens Al Siq führt zu Grabstätten und Tempeln, die in rosafarbene Sandsteinklippen gehauen wurden und der Stadt so den Spitznamen „Die Rote“ verliehen. Ihr wohl berühmtestes Gebäude ist der 45 m hohe Khazne al-Firaun, ein Tempel mit verzierter Fassade im griechischen Stil, der Schatzhaus genannt wird.

Vormittags erreichen wir in der Nähe von Eilat die Grenze und überqueren diese, gut bewacht, mit Gepäck und Visa zu Fuß.








Die Wanderung hoch zur Monastery, besser bekannt als Ad-Deir Monument, in der Felsenstadt Petra gehört sicherlich zum Pflichtprogramm, wenn man in Jordanien unterwegs ist. 800 Stufen müssen dafür erklommen werden. Auf einem Trail, der kontinuierlich nach oben auf 220 m Höhe führt. Dafür erwartet Dich oben aber eines der größten Bauwerke der gesamten Anlage. Mit stattlichen 45 Metern Höhe und 50 Metern Breite ist Ad-Deir sogar doppelt so breit und 5 Meter höher als das Schatzhaus. Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr. ist das Gebäude hier mit simplem Werkzeug aus dem Berg gehauen worden. Kaum zu glauben, wenn man davor steht.
