2013-04-22 Galapagos

Die Galapagosinseln sind eine Inselgruppe vulkanischen Ursprungs im Pazifik und gelten als eines der besten Reiseziele zur Wildtierbeobachtung weltweit. Die Inseln bilden eine Provinz Ecuadors und liegen etwa 1.000 km vor der Küste. Durch die isolierte Lage konnte hier eine Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten überleben, die zum Großteil nirgendwo sonst auf der Erde vorkommen. Charles Darwin besuchte die Inseln im Jahr 1835 und stützte sich später bei der Entwicklung seiner Evolutionstheorie auf seine hier gemachten Beobachtungen.

Ungefähr 1000 Kilometer vor der Küste Ecuadors liegt das Archipel mit seinen 130 Inseln. Auch wenn ihr gerne alle 130 besuchen möchtet, muss ich euch leider enttäuschen, denn nicht alle Inseln sind für Touristen zugänglich. Seit 1978 stehen die Galapagosinseln auf der UNESCO-Liste des Weltnaturerbes, dementsprechend hoch ist der Schutz dieser einzigartigen Biosphäre.

Charles Darwin ist der Mann, der die Galapagosinseln berühmt gemacht hat. Bei einer Expedition im 19. Jahrhundert entdeckte er durch Zufall, wie sich die verschiedenen Tiere bestmöglich an ihre Umgebung anpassten, um zu überleben. Der Gedanke der Evolution war geboren. In der Charles Darwin Research Station könnt ihr in der Aufzuchtstation, welche sich um den natürlichen Erhalt der berühmten Galapagosschildkröten kümmert, diese sanftmütigen Tiere sehen und euch über sie informieren. Im Landesinneren, im Reserva El Chato, wo die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung leben, könnt ihr der Riesenschildkröten ebenfalls ganz nah kommen.

 

Kommentar verfassen