Nach den ersten anstrengenden Tagen legen wir heute mal einen gechillten Tag in George Town ein. Außerdem passt das auch ganz gut da wir heute zum Covid Test müssen. Das ist hier Pflicht nach 5 Nächten für jeden Touristen. Das ganze hat aber keine 15 Minuten gedauert.



George Town (Great Exuma) ist die Hauptstadt der Exumas und liegt auf der Great Exuma Island in den Bahamas mit ungefähr 900 Einwohnern. George Town wurde 1793 gegründet und nach König Georg dem III von England benannt. Während der Kolonialzeit wurden englische Kriegsschiffe im See aufgerüstet, während des Zweiten Weltkriegs gab es dort eine kleine amerikanische Marinebasis. Die St. Andrew’s anglikanische Kirche ist über 150 Jahre alt. Das Hotel Peace & Plenty war zuerst ein Lagerhaus für Naturschwämme. Anfang des letzten Jahrhunderts wurde dort noch der Sklavenmarkt abgehalten. Die Bar diente damals als Küche. Erst 1958 erfolgte der Umbau zum Hotel. Etwa 4,5 km westlich von George Town liegt die Siedlung Hooper’s Bay an der gleichnamigen Bucht. Die Flamingo Bay, 3 km südlich von George Town, ist ein auch bei Anglern beliebter, schöner Badestrand.








2. Weltkrieg
Nach einem Coffee to Go sind wir dann zurück in unsere Hütte und gleich weiter aufs Boot zum tanken. Es hielt sich in Grenzen, 60$ haben wir bezahlt.
Heute um 14:33 Uhr soll die Tide am niedrigsten sein, das heißt die Sandbar‘s kommen heraus. Außerdem wollten wir auch nach Sand Dollar suchen.




https://www.exumasexperience.com/sandbars





Die Sanddollars gehören der Klasse der Seeigel an. Sie leben an flachen Sandküsten aller Meere, wo sie sich von feinen organischen Partikeln, die an der Oberfläche der Sandkörner kleben, ernähren.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Sanddollars
Es ist nicht einfache komplette „tote“ Sand Dollar zu finden weil diese sehr zerbrechlich sind. Dennoch werden wir bis zum letzten Tag hier auf die Suche gehen.
Ein ganz entspannter Tag war es bis hier hin. Gegen Abend sind wir dann zu dem Ort in George Town gefahren. FISH FRY heißt dieser, hier trifft sich die ganze Stadt. Und wir wollten dabei sein und ein Local Abendessen genießen.

https://www.discoverexuma.com/post/2014/08/17/the-fish-fry


Die Bahamas-Spezialität Conch Salad
Am Strand Fish Fry steht ein kleines süßes Häuschen mit der Aufschrift ‚Conch Bar‘. Conch(ausgesprochen: Konk) sind eine karibische Meeresschneckenart und eine echte Bahamas-Spezialität. Die Muscheln sehen von außen wunderschön aus und sind sehr dekorativ.
Etwas später hatten wir noch einmal die Möglichkeit, Conch Fritters zu essen, die schon eher nach unserem Geschmack waren. Dazu werden mundgerechte Kugeln aus frischem Muschelfleisch mit fein gewürfeltem Paprika und Zwiebeln vermischt, mit Mehl verrührt und frittiert.
Die Muscheln werden hier direkt aus dem Meer genommen, geknackt und gebrochen. Nachdem die Muschel aus ihrem Gehäuse gezogen wurde, zieht man sie ab, wäscht sie und zerkleinert sie. Das Muschelfleisch ist weiß, relativ fest allerdings mit einer etwas zähen Textur. Zusammen mit gehackten Tomaten, Zwiebeln, grünem Paprika, Limette und Zitronensaft ergibt es einen frischen Salat.






Wir waren etwas zu früh da. Aber am Freitag und Sonntag geht hier die Post ab. Das wollen wir uns nicht entgehen lassen. Wir haben tolle Gespräche mit Einheimischen gehabt, die sind alle so mega freundlich das gibt es gar nicht.
Wir wünschen euch wie immer einen guten Morgen. Lasst euch den Kaffee schmecken.
Jürgen, Sonja und Christopher
Hi bei dem Elend in der Welt freue ich mich doppelt über die schönen Bilder
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