
Heute Morgen trennten sich unsere Wege. 4 von unserer Gruppe haben sich aufgrund der Empfehlung von JH-Tours für die Insel Saona entschieden. Sonja und ich wollten eine spezielle Kirche anschauen und das sagenumwobene Punta Cana, „der Strand“, der Dominikanischen Republik.
Gesagt getan.

Am Hafen angekommen beobachteten wir das bunte Treiben der Logistiker sowie der von Board gehenden Passagiere. Man kann in drei Häfen auf dieser Reise einsteigen, Jamaika, La Romana und Martinique 🇲🇶 welcher unser letzter Hafen dieser Reise sein wird.
Die haben hier in La Romana richtig Gas gegeben, man kann jetzt sogar noch in ein Schwimmbad vor dem Rückflug steigen.


Um 09:00 Uhr haben Sonja und ich den Mietwagen am Hafen entgegen genommen, abgeben müssen wir Ihn in La Romana weil heute nicht genug Personal verfügbar ist.
Unser erster Stop sollte das Dorf „Altos de Chavon“ sein, das in mitten der, wie soll ich das nennen, Golfwelt, denn so riesig ist das hier, „Casa de Campo“ liegt.

Casa de Campo ist eine luxuriöse Ferienanlage in La Romana an der Südostküste der Dominikanischen Republik. Bekannt für seine wunderschönen Strände, erstklassigen Golfplätze und atemberaubend Villas, Casa de Campo hat sich zu einem der top Luxusziele in der Karibik entwickelt.

Casa de Campo liegt im Südosten der Dominikanischen Republik, etwa 90 Autominuten von der Hauptstadt Santo Domingo entfernt. Es liegt in der Stadt La Romana, zwischen den beliebten Strandzielen von Punta Cana nach Norden und Bayahibe nach Süden.
Der spezifische Standort von Casa de Campo liegt am Fluss Chavón, der durch das Zentrum des Resorts fließt. Es erstreckt sich über 7,000 Hektar zwischen dem Karibischen Meer und dem Fluss Chavón.

Ab hier verselbstständigte sich der Tag für uns und es wurde der wahrscheinlich unangenehmste Tag aller Karibik Aufenthalte.
Tickets gibt es erst ab 10:00 Uhr heißt 48 Minuten warten! Wir hatten aber auf warten keine Lust und entschlossen uns kurzerhand nach Bayahibe zu fahren, 10 Minuten entfernt. Das war noch ganz OK.

Bayahibe ist ein Ferienort an der karibischen Küste der Dominikanischen Republik. Er ist für seine Sandstrände und Tauchstätten bekannt. Der von Palmen gesäumte Strand Playa Publica Bayahibe hat eine Bootsanlegestelle. Playa Dominicus ist ein langer Sandstrand mit Korallenriff. Im Osten ist der Festlandabschnitt des Parque Nacional del Este mit Höhlen übersät, von denen einige antike Felsenkunst enthalten. Die Insel Saona im Nationalpark verfügt über Strände und Riffe mit vielfältiger Tier- und Pflanzenwelt.

10:25 Uhr, wieder zurück zur Rezeption des Golfcampus um die Tickets zu kaufen, zurück zum Auto, ID-Pass wird verlangt, danach wieder zum Auto, Nummernschild wird verlangt und dann der Hammer 99€ Eintritt 😳, wir waren fassungslos haben aber bezahlt.
Altos de Chavon:

Hoch über dem Rio Chavón staunen wir über alte Häuser, einer Kirche und Straßen mit Kopfsteinpflaster. Verwinkelte Gassen laden zum Flanieren ein und ziegelbedeckte Dächer lassen uns glauben, durch einen italienischen Ort zu laufen. Doch auch wenn es scheint, als sei der gesamte Ort dem mediterranen 16. Jahrhundert entflohen, um auf Hispaniola zu neuem Leben zu erwachen, ist Altos de Chavón erst in der Zeit zwischen 1976 und 1982 entstanden.


Zu verdanken haben wir den in der Karibik wohl einzigartigen Ort drei Männern: dem Filmarchitekten Roberto Copa, dem dominikanischen Baumeister Tony Caro, vor allem aber Charles Bluhdorn. Er hatte vom Bau selbst zwar keine sonderlichen Kenntnisse, als Präsident von Gulf & Western, einer amerikanischen Zuckergesellschaft, jedoch genug Geld, um einen Großteil des 40 Millionen Dollar teuren Projektes zu finanzieren.

Zur Umsetzung seines Traums ließ Bluhdorn auf der ehemals dschungelbewachsenen Anhöhe Originalpläne einer andalusischen Siedlung umsetzen.
Als Baumaterial der Häuser, Werkstätten Plätze, Brunnen und Restaurants verwendeten die Arbeiter dabei, soweit ihnen dies möglich was, Holz, Natur- und Korallensteine und Ziegel. Allein deshalb lohnt sich ein Ausflug nach Altos de Chavon.

In der kleinen Kirche San Estanislao befindet sich heute das Grab mit der Asche des polnischen Heiligen Stanislaus. Diese hatte kein geringerer als Papst Johannes Paul II. zur Einweihung im Jahr 1979 zusammen mit einer Skulptur des Nationalheiligen nach Altos de Chavón geschickt.
Nach mehreren Monaten Verlobungszeit heirateten Michael Jackson und Lisa-Marie Presley am 26. Mai 1994 in einer Zeremonie in der Dominikanischen Republik. Presley hatte sich erst zwanzig Tage zuvor von Keough scheiden lassen. Die 15-minütige Zeremonie wurde von Richter Hugo Francisco Alvarez Perez in seinem Haus in der Provinz La Vega abgehalten. Es gibt aber auch Überlieferungen das M J in dieser Kirche geheiratet haben soll. M J und Lisa-Marie haben Urlaub in der Dom. REP. gemacht und kurzerhand entschieden zu heiraten.
Egal was stimmt, es ist ein schönes Dorf.

Nicht andalusisch, dafür aber griechischen Vorbildern nachempfunden ist das Amphitheater von Altos de Chavón. Mit 5000 Plätzen zählt es zu den angesagtesten kulturellen Bühnen der Dominikanischen Republik. Nach der Eröffnung mit Frank Sinatra traten hier unter anderem Julio Iglesias, Luís Guerra und Gloria Estefan auf. Vorwiegend spielen hier jedoch die heimischen Bands ihre Merengue-Musik.
Weiter geht es nun nach Punta Cana.

Knapp 90 Minuten dauerte diese kurzweilige Fahrt. Angesteuert haben wir eine große Hotelanlage am Strand von Punta Cana. Hier versuchte man nach allen Regeln der Kunst uns über das Ohr zu hauen, gesagt hat man uns, dass wir für 62€ den ganzen Tag hier verbringen könnten. Das wollten wir auch gerne so machen. Aber die Abbuchung betrug dann 237,69€. Das haben wir zurückbuchen lassen . Man muss hier sowas von aufpassen.

Das Problem was Punta Cana hat, ist das es nur All Inclusive Hotels gibt und keine, absolut KEINE Möglichkeit gibt, etwas zu trinken oder zu essen zu kaufen.
Wir haben es dann noch einmal im Hard Rock Café Hotel versucht, hier genau das gleiche, über 100€ Tagespauachale, ohne die Pauschale, kein Essen oder Trinken. 180 Minuten Autofahrt, 40 Minuten verzweifelte Versuche Wasser zu kaufen. Horror. Hier zumindest zwei Fotos vom Strand.




Also wieder zurück nach La Romana, hier dann noch ein Stau von ca. 40 Minuten, der Tag war perfekt 🤬🤬🤬
La Romana ist auch nicht so toll, hier leben halt überwiegend arme Menschen. Deshalb können wir auch nur abraten hier alleine durch das Dorf zu gehen.



Also zurück auf unser schwimmendes Hotel.
Unsere Freunde waren zwar schon gegen 16:00 Uhr zurück auf dem Schiff, wir erst gegen 19:30 Uhr, dafür haben die aber den definitiv besseren Tag gehabt. Heißt also, beim nächsten Mal ab auf die Insel Saona.



Morgen ist Seetag, erst mal runterkommen, der Tag hat mir die Stimmung verhagelt.
Video des Tages:
Hallo, erstmal vielen Dank für die tollen Eindrücke. Wir sind schon sehr gespannt auf unsere Seetage und das kulinarische Angebot, das uns erwarten wird. Werden sicher tolle Tage mit Euch beiden. Schade, dass Punta Cana eine Enttäuschung war. Am Ende doch eben nur eine Tag und ein Erlebnis einer am Ende sicher tollen Reise. Wir wünschen Euch allen weiterhin tolle Tage und einen wunderschönen Urlaub mit Sonne und Erholung. Liebe Grüße Jörg und Claudia
Vielen Dank liebe Claudia und lieber Jörg. Nach fast einem ganzen Tag Erholung auf See sieht es in der Tat schon viel Freundlicher aus. Köln – F95 1:1 😝😝😝
Hallo Ihr Lieben…..
erstmal Danke für die tollen Eindrücke von Eurer bisherigen Reise👌🏻
Schade das es heute nicht so gelaufen ist , wie man es wünscht.
Wünsche Euch Allen weiterhin einen wunderschönen Urlaub…..
Fortuna oleeeee
Wir sind zufrieden mit dem 1:1
Danke Jürgen, für die klaren Worte!!!
Jetzt ist mir noch klarer, warum die DomRep mir unsympathisch war !!!
Preise, auch Golfen, wirklich unverschämt!!