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2026-07-27 Schlanders – Bozen

Also Italien 🇮🇹 ist mit seinen Provinzen/Bundesländern schon ein wenig eigenartig.

Wenn man die Strecke fährt die wir radeln, kommt man direkt ins „Trentino Alto Adige“. (Etschquelle)

Das ist aber gleichzeitig auch Tirol, Südtirol und weiter südlich nur noch Trentino. Da kann man schon mal durcheinander kommen. 🥴🥴🥴

Aber wir finden uns zurecht. Aus dem Vinschgau 🥳 noch eine Region radeln wir los Richtung Meran. Wir kommen wieder an unzähligen kleinen Orten vorbei und durch.

Die Etsch ist heute unser ständiger Begleiter. Herrlich rauscht diese während unserer Reise an unserer Seite.

Die Ausblicke sind grandios und das Wetter meint es sehr gut mit uns. Sonnenschein 🌞 ohne Ende und gefühlte 41 Grad.

Immer wieder treffen wir an der Strecke kleine oder auch größere Jause Stationen. Wir müssen oft einkehren da wir sehr viel trinken müssen.

Was ist eigentlich das besondere an dieser Route.

Es ist die Landschaft, die zu 100% intakten Fahrradwege, das weitläufige Tal und das Wetter. Es ist einfach perfekt.

Auf unserer Route sieht man eine beeindruckende Burgenlandschaft, etwa Schloss Juval bei Naturns, Schloss Tirol oberhalb von Meran, Brunnenburg und Schloss Schenna. Weiter Richtung Bozen kommen noch zahlreiche Burgen und Schlösser hinzu. Man könnte sagen, das Etschtal war im Mittelalter eine Art „Burgenstraße“ Südtirols jede Burg erzählt von Handel, Macht und der Kontrolle über die Alpenroute.

Viele Burgen wurden auf Felsvorsprüngen und Berghängen gebaut. Von dort aus konnte man das Tal und die Wege weit überblicken.

Reisende und Händler mussten an wichtigen Stellen oft Zölle bezahlen. (z.b.Altfinstermünz) Burgen lagen deshalb gerne an Engpässen und Verkehrswegen.

Es sind wirklich unzählige Burgen die den Weg säumen.

Etwas weiteres was uns auffällt ist folgendes.

Netze und keine Netze

Warum haben einige Apfelplantagen Netze und andere nicht?

Die Netze über den Apfelplantagen rund um Meran und im Etschtal haben vor allem mit dem Schutz der Äpfel zu tun.

❄️ Hagelschutz: Große Netze schützen die Äpfel vor Hagelkörnern, die in Südtirol besonders während heftiger Gewitter auftreten können. Das ist der häufigste Grund für die großen Netze.

☀️ Sonnenschutz: Manche Netze reduzieren starke Sonneneinstrahlung und verhindern Sonnenbrand auf den Früchten.

🐛 Schutz vor Insekten: Feinmaschige Netze können bestimmte Schädlinge fernhalten, insbesondere bei biologischem Anbau.

🍎 Unterschiedliche Sorten und Lagen: Nicht jede Apfelanlage ist gleich stark gefährdet. In geschützten Lagen oder bei bestimmten Sorten verzichten Bauern teilweise auf Netze.

💶 Kosten und Aufwand: Hagelnetze sind eine erhebliche Investition und müssen aufgebaut und gepflegt werden. Deshalb werden sie nicht überall eingesetzt.

Wenn dann alles gut geschützt wurde sieht es so aus.

Äpfel wohin man schaut

Oje Oje Oje 🫤

Kurz vor Meran passierte es!!!

W I L S O N 😱😱😱😱😱

😂😂😂

Endlich angekommen, Meran, hier einige Impressionen einer mondänen Stadt.

Hier haben wir dann auch einen der nicht weit entfernten „Kastelruther Spatzen“ getroffen. Es sind von Meran weniger als 58 Minuten bis nach Kastelruth.

🥳🥳🥳

Nach einer knappen Stunde verlassen wir Meran Richtung Bozen zu unserem gebuchten Hotel.

Bozen, ein wunderbarer Blick auf die Dolomiten

Die ersten Traubenfelder begegnen uns.

Angekommen!

Nichts wie rauf auf die Dachterrasse, hier ist ein Infiniti Pool.

Herrlich nach so einer Fahrradfahrt ausgiebig zu plantschen.

Am Abend gibt es eine leckere Pizza 🍕 für uns alle.

Tourdetails

Local Bier

Schönste Brücke

Tourvideo

Jetzt gibt es für mich noch einen Gin-Tonic, danach werde ich schlummern.

Liebe Grüße an alle und danke für die Feedbacks.

Liebe Grüße Sonja und Jürgen

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