World-Travel-Blog

2025-09-18 Grado

Sonja und ich kommen aus dem schwärmen gar nicht mehr heraus, was für ein wundervoller Tag.

Nach dem Frühstück verlassen wir gegen 10:00 Uhr das Hotel. Die Luft ist so frisch. Das Licht leuchtet so brillant. Es ist so friedlich hier.

Kaum ein Lüftchen, kaum Wellenbewegungen, kaum Menschen aber eine Kulisse wie aus den Filmen der 50er Jahre.

Wir sind ja zum zweiten Male hier in Grado, zugegeben für einen Strandurlaub taugt das hier nicht, aber als Endpunkt einer Fahrradreise mit italienischen Lebensgefühl allemal. Es ist heute einfach Perfecto wie die Einheimischen hier sagen.

Das mit dem schwimmen im Meer hat sich gerade erledigt.

Der Strand ist breit, aber das ist auch schon alles. Hier am äußersten Zipfel von Grado ist dieser nicht voller Sonnenschirme. An anderen Abschnitten sieht man den Sand vor lauter Strandliegen nicht mehr.

Strandmässig kann Grado nix, aber auch gar nix.

Der Ort ist klein,schnuckelig und gespickt mit guten Seafood Restaurants. Die Altstadt hat Flair.

Die Altstadt von Grado (Friuli-Venezia Giulia, Italien) ist das historische Herz der kleinen Lagunenstadt, die auch den Beinamen Isola del Sole – „Sonneninsel“ – trägt.

Sie liegt auf einer kleinen Insel inmitten der Lagune und bewahrt bis heute ihren mittelalterlichen Charme. Charakteristisch sind die engen, verwinkelten Gassen (calli genannt), kleine Plätze, alte Fischerhäuser aus Stein und zahlreiche Bögen und Durchgänge, die an die venezianische Bauweise erinnern

Besonders hervorzuheben sind die frühchristlichen Kirchen, die Grado schon im 4.–6. Jahrhundert zu einem wichtigen kirchlichen Zentrum machten

Die Basilika Sant’Eufemia (6. Jahrhundert) mit ihrem prachtvollen Mosaikboden.

Besonders beeindruckend ist der Mosaikfußboden, der großflächig erhalten geblieben ist. Er stammt ebenfalls aus dem 6. Jahrhundert und zeigt geometrische Muster, Pflanzenornamente und symbolische Darstellungen, die an die frühchristliche Kunst in Ravenna erinnern. Manche Mosaike tragen Inschriften, die auf die damaligen Stifter hinweisen.

Das Baptisterium neben der Basilika.

In der Mitte befindet sich das Taufbecken, das heute zwar nicht mehr für liturgische Handlungen genutzt wird, aber gut den ursprünglichen Zweck erkennen lässt.

Das Gebäude ist architektonisch schlicht, was typisch für die frühchristliche Zeit ist: klare Formen, wenig Schmuck, der Fokus lag auf der symbolischen Bedeutung. Die Achteckform ist nicht zufällig gewählt – sie stand für den „achten Tag“, also den Beginn des neuen Lebens durch die Taufe.

Grados beliebteste Eisdiele dürfen wir nicht auslassen. Auch hier schmeckt das Eis hervorragend.

Kommen wir jetzt mal zum Fazit dieser Reise.

Normaler Weise sagt man ja immer, etwas außergewöhnliches das man erlebt hat kann man nicht mehr wiederholen. So kam uns die Alpe Adria Radreise 2020 vor. Wir waren begeistert. 🤩

5 Jahre später haben wir uns wieder auf den Alpe Adria Radweg gemacht und diese Reise unternommen. Was sollen wir sagen, es war wieder fantastisch. Wir haben noch einmal Bekannte sowie auch eine Vielzahl neuer Eindrücke gesammelt.

Der Radweg bietet eine einzigartige Kombination aus alpiner Bergwelt, idyllischen Tälern und mediterraner Küstenlandschaft. Besonders reizvoll ist es ab Villach über spektakuläre Alpenpässe bis hin zur Lagune von Grado. Dank gut ausgebauter Radwege, alter Bahntrassen mit Tunneln und Viadukten sowie zahlreicher Einkehrmöglichkeiten ist die Strecke nicht nur landschaftlich, sondern auch kulinarisch sehr gut erschlossen.

Es hat wieder viel Spaß gemacht. Heute endet dieser Blog auch wenn wir erst übermorgen zurück nach Salzburg fahren.

Danke fürs Kommentieren und Lesen. Ich hoffe wir haben euch ein wenig Freude bereitet.

DAS LEBEN IST SCHÖN

Liebe ist alles, genießt jeden Tag, und seid freundlich zu euren Mitmenschen, das macht das Leben viel lebenswerter.

Wir alle sind am Leben.

In diesem Sinne, schaut euch das Video an.

https://youtu.be/WT2Xytc5ET0?si=8DuRzqrn95SsLysO

Bis zum nächsten Mal

Sonja und Jürgen 😘😘😘

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