Einen schönen guten Morgen an euch alle. Habt einen tollen Tag und viel Spaß beim lesen. Sonnige Grüße aus unserem Zimmer in Ayutthaya.

Nach einer ruhigen Nacht und 2 Tassen Kaffee im Bett freuen wir uns jetzt auf ein Frühstück auf der Terrasse direkt am Fluss.
Das Essen gestern war sehr gut und das Frühstück steht dem in nichts nach. Seit gestern sind wir ja zu dritt unterwegs und die ersten Rückmeldungen zu JH-Tours sind noch positiv. Mal sehen wie es nach dem heutigen Tag wird. Ayutthaya ist entgegen meiner Annahme doch recht groß und die Tempel sind weitläufig verstreut und in großer Anzahl vorhanden.
Kurzer Hand haben wir uns ein TukTuk für 4 Stunden inclusive Fahrer gemietet und sind los.
Den ersten Geschichtspark den wir ansteuern ist
Wat Maha Tat.
Wat Mahathat ist die Abkürzung für mehrere wichtige buddhistische Tempelanlagen (Wat) in Thailand. Der Name bedeutet Tempel der Großen Reliquie, denn diese Tempel besitzen alle eine Reliquie des Buddha.
Den Wat Maha Tat finden im Zentrum des Archäologischen Parks. Er ist sozusagen das Wahrzeichen Ayutthayas. Der Wat Mahathat wurde im Jahr 1374 durch Phra Borommaracha erbaut und wurde öfters erweitert und verschönert. Besonders zu erwähnen ist, dass erst im Jahre 1956 bei Grabungen eine Schatzkiste geborgen werden konnte. Diese enthielt eine goldene Buddha Reliquie und mehrere goldene Buddha Statuen. Diese waren mit edlen Diamanten und Edelsteinen verziert und kann mittlerweile im nahe liegenden Sam Phraya Museum besichtigt werden. Am Wat Phra Mahathat Tempel reihen sich kopflose Buddhas aneinander. Berühmt und auf zahlreichen Fotomotiven ist hier der Baum, in dessen Wurzeln sich um einen Buddha-Kopf schlängeln.
Das war ja schon mal ein sehr gelungener Auftakt unserer Tour durch Ayutthaya. Weiter geht es nach ca. 90 Minuten zum nächsten Geschichtsträchtigen Ort.
Wat Yai Chai Mongkon
Einer der wohl beeindrucktesten Tempel von Ayutthaya ist der Wat Yai Chai Mongkon. Schon im Jahre 1357 erbaute hier König U-Thong die erste Tempelanlage der Stadt. Hier sollten Mönche, die ihre Studien in Ceylon beendet hatten und nach Siam zurückkehrten wohnen und leben. Unter König Naresuan wurde im 16. Jahrhundert wohl die Anlage erweitert und der 62 Meter hohe Chedi sowie die ausgedehnte Parkanlage wurde als Erinnerung an seinen Sieg über die Burmesen errichtet. König Naresuan stellte sich im Jahre 1592 dem burmesischen Herrscher Phra Maha Uparacha in einem Zweikampf auf einem Kriegselefanten und ging als Sieger des Duells hervor.
Die Forscher sind sich jedoch nicht ganz einig, ob die Erweiterung des Tempels wirklich unter König Naresuan geschah oder erst im 17. Jahrhundert unter König Narai. Bis heute erhalten geblieben ist der Chedi, der sich auf einem rechteckigen Sockel befindet. Auch die Krypta sowie das große Bildnis des liegenden Buddhas kann besucht werden. Rund um den Chedi befinden sich zahlreiche sitzende Buddha-Statuen, die jedoch meist aus der modernen Zeit stammen. Der Wat Yai Chai Mongkon wird heute noch aktiv genutzt und nicht selten finden hier religiöse Rituale statt.
Natürlich konnte man auch in den Chedi Tempel hinein, auf ca. 60 Metern, also nix wie da hoch, JH-Tours eben, auch bei 34 Grad im Schatten.
Auf der Rückseite findet man noch einen weißen Buddha.
Jetzt musste aber mal dringen was zu trinken her.
Und weiter geht die wilde Fahrt. Auf zum nächsten Tempel. Hier war auch schon der König Rama X.
Wat Phanan Choeng
Das Wat Phanan Choeng liegt nicht weit entfernt vom Wat Yai Chai Mongkon und wurde als königlicher Tempel im Jahre 1324 von König Sai Namphoeng erbaut. Dieser sollte als Verbrennungsstätte der chinesischen Prinzessin Soi Dok Mak dienen, die der Legende nach ins Königreich Ayutthaya gekommen war, um den King zu heiraten. Sai Namphoeng nahm sie jedoch nicht zur Frau und Soi Dok Mak nahm sich aufgrund der Ablehnung das Leben. Prinzessin Soi Dok Mak wird bis heute von vielen chinesischen Thais hochverehrt. Der Mittelpunkt des Tempels zu Ehren der Prinzessin Soi Dok Mak bildet eine 19 Meter hohe vergoldete Buddha-Statue aus dem Jahre 1334, die eine der größten Thailands ist. Sehenswert sind zudem die zahlreichen Wandmalereien im chinesischen Stil, die die Gebäude des Wat Phanan Choeng verzieren.
Man kann Ayutthaya unmöglich in einem Tag schaffen. Zu viele Eindrücke und zuviel Geschichte an einem Fleck. Aber einen Buddha wollen wir uns noch anschauen, den liegenden.
Wat Lokayasutharam
So solle dieser aussehen!
Der Wat Lokayasutharam, auch Lokayasutha genannt, ist vor allem für seine riesige, liegende Buddha-Statue bekannt. Diese imposante Statue ist knapp 40 Meter lang und 8 Meter hoch und wurde einst von einem Klostergebäude geschützt, von dem jedoch nur noch die Fundamente ersichtlich sind.
Und so sieht dieser zur Zeit aus. Er wird renoviert.
Hinter dem Buddha ist noch ein weitläufiges Feld mit einem Turm in der Mitte, das war es hier aber dann auch schon.
Und Zack, als wäre nichts geschehen sind auch schon fast 5 Stunden rum. Kurzweilig war es. Ich wusste gar nicht das ich mich so für altes Gemäuer interessiere, aber seid Angkor Wat hat sich das verfestigt.
Leider gibt es immer noch zu viele Touristen die nicht nachdenken.
PICTURE OF THE DAY
Die Füße tun weh, es sind 34 Grad und kein Wind, also nix wie zu einer klimatisierten Fussmassage. Nach einer Stunde fühlst du dich wie neugeboren an den Füßen.
Zurück am Hotel, es gibt noch eine Tasse Kaffee, dann ins Auto und ab nach Bangkok. 89 Km sind es bis dorthin. Bin mal auf den Verkehr gespannt.
Je näher wir dem Zentrum kommen desto voller wird es. Die Abfahrt 02/11 ist sehr beliebt. Diese liegt direkt an unserem Hotel vom letzten Jahr dem Lebua Tower. Alleine die Abfahrt hinunter zu fahren dauert 20 Minuten. Für die 2,2 km bis zu unserem Hotel sind es dann 50 Minuten Fahrtzeit.
Hier noch der Ausblick von der Dachterrasse.
So jetzt wird hier aber geschlafen. Bis morgen und ganz liebe Grüße aus Bangkok Jürgen und Sonja