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06:15 Uhr, Tür aufgemacht, gerade an St. Barth vorbeigekommen. Heute ist es mal eine Insel (Sint Maarten) die wir noch nicht kennen, die dazu auch noch zu 1/3 Holland und zu 2/3 Frankreich gehört. Es gibt also viel zu erkunden und zu erzählen. Legen wir also gleich los.
Sint Maarten ist ein zum Königreich der Niederlande gehörendes Land auf dem südlichen Teil der Karibikinsel St. Martin, deren anderer Teil zum französischen Überseegebiet Saint-Martin gehört. Die Landschaft der Insel zeichnet sich durch Lagunen, Strände und Salzpfannen aus. In der Hauptstadt Philipsburg finden sich Kopfsteinpflasterstraßen und farbenfrohe Kolonialbauten entlang der Einkaufsstraße Front Street. Der Hafen wird von vielen Kreuzfahrtschiffen angefahren.
Wir gehörten zu den ersten die das Schiff verlassen. Draußen warteten scho die Taxifahrer auf uns. Das ist hier viel organisierter, auf anderen Inseln ist es teilweise chaotisch. Eine Karte zeigt uns genau für was wir bezahlen und wieviel bei welcher Anzahl an Personen, perfekt.
Wir haben uns für die blaue Tour entschieden. Und los geht es. Ein gut klimatisierter Bus brachte uns zum ersten Aussichtspunkt.
Die 96 Quadratkilometer von Sint Maarten ist das kleinste von zwei Nationen verwaltete Gebiet der Welt.
Weiter sollte es Richtung Grenze gehen. Wisst Ihr eigentlich warum Sint Maarten / Saint Martín so aufgeteilt ist? Hier die Antwort.
Die Entdeckung von St. Maarten
Die Geschichtsschreibung von Sint Maarten/Saint Martin beginnt mit einem großen Entdecker:
Christoph Kolumbus kam am 11. November 1493 an der Insel vorbei und benannte sie nach dem Bischof St. Martin von Tours, weil der gerade seinen Gedenktag hatte. Das ist übrigens der Heilige Martin, der der Legende nach seinen Mantel für einen Bettler geteilt hat.
Das passt auch, weil Kolumbus das kleine Fleckchen Erde nur 94 km² groß und die Eingeborenen, die darauf lebten, sehr armselig fand. Es gab offensichtlich keine Bäche, kein Gold und auch sonst nichts, wovon die Auftraggeber von Kolumbus in Kastilien profitieren konnten, allenfalls war die Insel gut genug, um Gefangene auf ihr zu verbannen, was er dann auch tat. Er machte sich also nicht einmal die Mühe, an Land zu gehen, und so hatte das frisch getaufte Eiland noch für ein Jahrhundert Ruhe. Erst danach wurde es ziemlich turbulent – aber lesen Sie weiter, denn es gibt ein Happy End
Am besten gefällt mir aber die Geschichte der Einheimischen die da sagt das der Franzose und der Holländer losgelaufen sind, da aber der Holländer Klompen (Holzschuhe) anhatte war er langsamer und so hatten die Franzosen dann den größeren Teil der Insel.
Tiere haben wir auch gesehen.
Wie schnell sich das Wetter ändern kann sieht man an diesen beiden Fotos, die liegen keine 5 Minuten auseinander.
Noch immer kann man die Auswirkungen von Hurricane Irma aus dem Jahre 2017 erkennen. Ganze Hotels sind damals vom Winde verweht bzw. Von Meterhohen Wellen zerstört worden.
Weiter geht es nach Marigot, die „Hauptstadt „ des französischen Teils. Hier geht es ruhiger zu als bei den Holländen. Philipsburg wird auch das Las Vegas der Karibik genannt.
Hier ein paar Fotos aus dem französischen Teil
Zurück im holländischen Sint Maarten kommen wir jetzt zu meinem persönlichen Highlight. Ich denke der Walter kann das gut nachempfinden. Einfach Spektakulär!!!!!!!
Das hätte ich den ganzen Tag machen können. Maho Beach, der Ort für Plane Spotter. Sensationell. Eine große Maschine ist auch gestartet, gut das wir uns da nicht hingestellt haben die Leute sind teilweise ins Meer geflogen.
Hier noch ein Link für den der genau wie ich nicht genug davon bekommen kann.
Was für ein gelungener und toller Tag heute hier auf Sint Maarten. Zum Schluss sind wir noch zum Yachtclub gefahren. Hier hat der eine oder andere Skipper schon mal was mitgenommen.
Repariert haben Sie es 😀😀😀
Zum Abschluss noch einmal ein Blick von oben bevor es zurück zum Schiff geht.
Hier ist wieder eine Statue aufgestellt. Wer Interesse hat kann sich über den Link genau darüber informieren warum die Statuen auf der Insel verteilt sind.
Das Local Beer hier haben wir natürlich auch nicht vergessen, nein kein Heineken wie viele vielleicht vermuten. Es ist ein Dutch Blonde.
Casa Nova hieß das ausgewählte Restaurant heute Abend. Wie Ihr euch denken könnt Italienische Küche. Da wir bis zum Gin Tasting noch eine Stunde Zeit haben sind wir zur Show gegangen.
Ich muss sagen, Gott sei Dank, die war echt der Hammer. Terry Green eine amerikanische Soulsängerin und seit 35 Jahren im Geschäft, Donna Summer, Chaka Khan, Barry White waren nur einige der Lieder die Sie Live interpretiert hat. Die Band die Live gespielt hat war spitze, Zugabe hieß es am Ende und wir kamen fast zu spät zum Gin Tasting.
Der erste Gin ist ein Finsbury 47
2. Bombay Saphire
3. Tanqueray No. 10
4. Hendrix
5. Monkey‘s
6. AIDA Gin
Mir hat der dritte Gin am besten geschmeckt. Um 00:30 Uhr war das Tasting dann beendet. Ich kann nicht genau sagen ob wir Seegang hatten oder ob es am Gin lag 😂😂😂. Auf jeden Fall sind wir nach einem tollen Tag zufrieden ins Bett gegangen.
Das soll es für heute gewesen sein. Ganz liebe Grüße aus Sint Maarten 🇸🇽